Granulat erfolgreich entstaubt?

Feinstaub bildet sich überall bei der Herstellung, beim Transport und der Förderung von Granulat. NIR erkennt schnell und einfach erhöhte Staubanteile und erlaubt damit eine Überwachung der Produktionsprozesse mit Hilfe des faustgroßen Solid Scanners.

 

 

Staubfreies Granulat ist eine Voraussetzung für optimale Teilequalität beim Spritzgießen optischer Bauteile. Egal ob bei der Granulatherstellung, dem Transport per LKW oder dem Transport in Fördersystemen: Feinstaub bildet sich überall. Da der Feinstaub beim Erhitzen verbrennt statt plastifiziert, und damit Rückstände hinterlässt, können selbst kleinste Staubmengen zu Fehlern an den Spritzgussteilen führen.

 

NIR erkennt Staub zuverlässig

Nahinfrarottechnologie erkennt Feinstaub zuverlässig. Hier beispielhaft die Messergebnisse des Solid Scanner mit staubfreiem Granulat und verstaubten Granulat:

 

Die 3D Clusterdarstellung zeigt ähnliche Spektren in räumlicher Nähe zueinander an. Dazu werden die wesentlichen Merkmale der Spektren in diese Darstellung transformiert:

Die zwei klar getrennten Gruppen zeigen das Granulat mit und ohne Staub

Die Gruppe mit Staub ist des Weiteren wesentlich breiter gestreut. Hier zeigt sich die unbestimmte Staubverteilung in der Probe, im Gegensatz zum exakt definierten Material der reinen Probe.

 

Solid Scanner: Mobile Kontrollen in der Produktion

NIR liefert Ihnen Ihr Messergebnis in Sekunden. Der Solid Scanner bietet durch seine superkompakte Größe den zusätzlichen Vorteil, dass er voll mobil eingesetzt werden kann.

Wird das Granulat mit erhöhtem Staubanteil angeliefert?

Entnehmen Sie noch am LKW eine Probe und vermessen die Probe direkt vor Ort um gegebenenfalls eine Entladung zu verhindern oder sofort Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

Arbeitet die Entstaubungsanlage einwandfrei?

Prüfen Sie direkt am Ausgang der Entstaubungsanlage die korrekte Funktionsweise der Anlage und erkennen sofort, falls ein Filter verstopft.

Erhöht sich der Staubanteil in meinem Fördersystem?

Ein erhöhter Staubanteil kann ein Hinweis auf einen Defekt im Fördersystem sein. Wohingegen ein sich erhöhender Staubanteil auf eine drohende Verstopfung der Förderanlage hindeutet.

Arbeiten Sie mit Schwellwerten

In vielen dieser Fälle bietet es sich an, nicht nur die Daten des reinen Granulats zu hinterlegen, sondern auch Messungen von Proben mit einem Staubanteil innerhalb und außerhalb der Toleranz. So können Sie sofort erkennen (bzw. mit Hilfe der automatischen Identifikation erkennen lassen), ob sich Ihre Probe noch innerhalb der Spezifikationen befindet.